Roverthlon an

Pfingsten 2013,

die Badehosen sind gebügelt, die Wanderschuhe frisiert und sogar die Sportsocken wurden gelüftet. Dementsprechend gut vorbereitet haben sich vier Mann der Boddenkiecker-Roverstufe bei brütender Hitze auf nach Fürstenberg an der Havel gemacht, wo für das Wochenende Sport angesagt war. Genauer gesagt hat die Diözesan-Rover-AG einen Roverthlon organisiert. Es galt also sich per Rad, zu Fuß und im Wasser gegen die Rover der anderen Stämme Berlin, Brandenburg, Vorpommerns zu behaupten.

 

Nachdem der erste Kampf am Freitagabend schon gegen die hiesige Mückenplage ausgetragen wurde – und er wurde nicht immer gewonnen –, ging es samstagmorgens auf die Draisinenstrecke von Fürstenberg nach Templin. Mit stetigem Tritt wurden etliche Kilometer per Fahrraddraisine absolviert. Doch des Sports nicht genug, währenddessen mussten auch noch zwei Aufgaben erfüllt werden. Zum einen wurde das Wissen über Sport und Doping via Fragekatalog auf die Probe gestellt, zum anderen war Kreativität gefragt, indem mit einem Sammelsurium an Bastelkram etwas Drehendes gebaut werden musste. Inspiriert von einem nicht ganz vollem Magen entstand beispielsweise ein Model vom Schwein am DREH-Spieß.

 


Nach kurzer Mittagsverschnaufpause wurde auch bereits die zweite Diszplin ausgerufen – Wandern. Zum eigentlichen Lagerplatz, einem Pfadfinderzeltplatz des Pfadfinderbunds „Weltenbummler“ in Tangersdorf waren es ca. 15 Kilometer die zu Fuß bewältigt werden mussten. Wie bereits auf der Draisinenfahrt kennengelernt, galt es wieder zwei Aufgaben zu lösen. Die Erste bestand darin möglichst viele Lieder zu notieren, die sich irgendwie mit Bewegung befassten. Die spannendere, wenn auch ungleich zeitraubendere Aufgabe bestand in dem Fotografieren von 10 unterschiedlichen Arten des Laufens. Die Fotos dazu könnt ihr euch bei uns in der Galerie angucken.

 

Ursprünglich geplant war eine letzte Herausforderung auf dem Wasser. Da sich allerdings kurzfristig herausgestellt hat, dass der dafür angedachte See naturschutzbedingt ungeeignet war, konnten alle Rover einen entspannten Sonnentag am See verbringen. Zurück auf dem Lagerplatz wurde dann doch noch einer der Wettkämpfe improvisiert – Roverbowling. Auf eingeseiften Bodenplanen, in leicht abschüssiger Lage, haben sich die Rover zu Wasserkanister umwerfenden Geschossen verwandelt.

 

Die erreichten Plätze wurden am Sonntagabend gekürt. Dabei haben sich die auf zwei Gruppen verteilten Boddenkiecker allesamt unter den ersten fünf Plätzen wiedergefunden – herzlichen Glückwunsch!

 

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